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Herbsttagung Sektion Modellbildung und Simulation der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

13./14. Oktober 2017

TU Kaiserslautern, Rotunde (Geb. 57)

 

Das Programm zur Tagung finden Sie hier. Informationen zur Organisation finden Sie hier.

Download Programm und Informationen zur Tagung

 

 

Der Nutzen von Directed Acyclical Graphs (DAGs) für die empirische Sozialforschung

 

Directed Acyclical Graphs (DAGs) wurden als grafische Methode der Modellierung kausaler Zusammenhänge vorgeschlagen. Für die theoriegeleitete empirische Sozialforschung verspricht der Ansatz einige wichtige Vorteile.

 

Erstens eignen sich DAGs zur theoretischen Modellierung auch komplexer kausaler Strukturen zwischen Erklärungsfaktoren. DAGs können dabei als Äquivalent zum kontrafaktischen Ansatz der Kausalanalyse betrachtet werden, bieten allerdings den Vorteil, theoretische Zusammenhänge deutlich anschaulicher darzustellen. Zweitens erleichtern DAGs es, Probleme der Identifizierung kausaler Effekte systematisch offen zu legen, die in der Sozialforschung bislang häufig nicht beachtet werden (v.a. Probleme durch Collider, endogene Selektion). Drittens geben DAGs Forschern konkrete Kriterien für die empirische Modellierung, und damit für die Schätzung kausaler Effekte, an die Hand (u.a. Backdoor Kriterium).

 

Trotz dieses Potentials werden DAGs in der deutschen Soziologie bisher nur selten verwendet. Die Sektion Modellbildung und Simulation möchte mit der Tagung dazu beitragen, den tatsächlichen Nutzen des Ansatzes für die Forschung eingehender zu prüfen.

 

Sprecher der Sektion

Prof. Dr. Thomas Gautschi

Lokale Organisation

Prof. Dr. Henning Best

Jun.Prof. Dr. Volker Ludwig

Jun.Prof. Dr. Jochen Mayer