Fachgebiet Politikwissenschaft

Forschungsinteressen Dr. Steffen Hagemann

  • Vergleichende Politische Kulturforschung
  • Autoritarismus und Demokratie
  • Soziale Bewegungsforschung
  • Politik und Religion
  • Emotionsforschung
  • Israel

 

 

 

Projekt EICO

Ziel des Projekts ist die Gestaltung eines hochschul-didaktischen Konzepts zur Förderung interkultureller Kompetenzen in mediengestützten Lehr-Lern-Arrangements für die Lehreraus- und -weiterbildung. Ein Umgang mit migrationsbedingter Heterogenität, also sprachlicher, ethnischer, kultureller und religiöser Vielfalt, ist angesichts zunehmender Internationalisierung, Globalisierung und Migration zur dauerhaften Herausforderung für demokratische Partizipation und damit auch für schulische Bildung geworden.

Übergeordnetes Ziel ist eine strukturelle und nachhaltige Veränderung der Lehramtsausbildung an der TU Kaiserslautern durch Lernarrangements innerhalb der Modulstruktur und eine Veränderungen von Modulinhalten, die interkulturelle Themen und Qualifizierungsmaßnahmen nachhaltig in der Lehrerbildung etablieren und vernetzen. Die digitalen Lehr-Lernmaterialien sollen in großen Teilen durch die Studierenden entwickelt werden und als Modell auch für andere Hochschulen sowie die Lehrerweiterbildung dienen.

EICO (Teilprojekt von U.EDU: Unified Education - Medienbildung entlang der Lehrerbildungskette) wird im Rahmen der gemeinsamen „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ von Bund und Ländern aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Die Projekthomepage finden Sie hier.

Die Rolle von Vertrauen in den transatlantischen Beziehungen


Politiker auf beiden Seiten des Atlantiks sprechen häufig davon, wie wichtig Vertrauen in den internationalen Beziehungen ist. Umso erstaunlicher ist es daher, dass nur wenige politikwissenschaftliche Erkenntnisse über Ausmaß und Einfluss von Vertrauen in den transatlantischen Beziehungen vorliegen. In diesem Projekt untersuche ich zusammen mit Dr. Florian Böller wie die Partner in Europa und Nordamerika aufkommende Krisen im transatlantischen Bündnis bewältigen und welche Rolle dabei der Faktor Vertrauen spielt. Die Analyse zielt darauf, ein besseres Verständnis für die Beständigkeit und Anpassungsfähigkeit der transatlantischen Gemeinschaft zu entwickeln. Schließlich haben sich Europa und Nordamerika nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs bereits mehrfach auf akute Bedrohungslagen, neue sicherheitspolitische Herausforderungen und wechselnde politische Verhältnisse (Trump!) einstellen müssen, ohne dass es bisher zu einem Auseinanderbrechen der Allianz gekommen wäre.

Reden ist Handeln: politische Kommunikation in einer globalisierten Welt

Im Zeitalter moderner Mediendemokratien und gesellschaftlich relevanter Globalisierungsprozesse erhalten politische Kommunikationsstrategien zunehmend größere Bedeutung. Aktuelle Phänomene wie die Erfolge der AFD, die Präsidentschaftswahlen in den USA oder die Debatte um Fake-News und alternative Wahrheiten sind ohne eine Analyse der Kommunikationsformen nicht zu verstehen.

Im Rahmen des Ausbaus forschenden Lernens veranstalten Lukas Herr und ich ein Seminar mit begleitendem Kommunikationstraining. Das Seminar will den oben genannten Wandlungsprozessen nachgehen: Neben der Erarbeitung des Forschungsstandes stehen die Vermittlung methodischer Werkzeuge und ihre Anwendung in studentischen Forschungsprojekten im Zentrum des Seminars.

Gefördert von der Stabsstelle Frauenförderung/Gleichstellung, Familienförderung (SFGF) und dem Referat Qualität in Studium und Lehre (RefQSL) der TU Kaiserslautern.

 

 

 

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