Fachgebiet Berufs- und Erwachsenenpädagogik

EiKEL: Entwicklung interkultureller Kompetenz durch Ehrenamt im Lehramtsstudium

Die Inklusion von Flüchtlingen in den Schulalltag ist ein aktuelles Thema. In Kooperation mit dem ZfL der TU Kaiserslautern übernehmen die Studierenden der Veranstaltung „Heterogenität – Umgang mit kultureller Vielfalt“ ein Ehrenamt in einer Schule zur Begleitung von Schülern mit besonderen Förderbedarf. Ziel von EiKEL ist es, die Tätigkeit an der Schule theoriegeleitet zu reflektieren und auf diese Weise eine professionelle Lehrkompetenz durch die vertiefte Reflexion der Erfahrungen im Sinne eines Theorie-Praxis-Transfers zu schaffen. Basis für dieses Vorgehen wird ein Ansatz forschenden Lernens sein, der neben dem grundlegenden Verständnis von Konzepten zu Interkulturalität, interkultureller Kommunikation, Kultur und Fremdheit die Studierenden dabei unterstützt, auch Kompetenzen im Umgang mit heterogenen Gruppen zu entwickeln.

Im April 2016 wurde vom Land Rheinland-Pfalz eine Anpassung der curricularen Standards für die Lehrerbildung im Bereich Heterogenität und Inklusion vorgenommen, auf die das Fach Bildungswissenschaften mit erweiterten Angeboten reagieren muss. Gleichzeitig haben an Schulen die Gruppe der Kinder mit Migrationshintergrund (aktuell Flüchtlingsdebatte im Bildungssystem) und damit der Bedarf an Unterstützung der Schulen zugenommen. Beides führt zu erhöhten Anforderungen an die Lehramtsausbildung, um die Studierenden auf ihre späteren beruflichen Herausforderungen entsprechend vorzubereiten.

Das bisherige Onlineseminar „Heterogenität: Umgang mit kultureller Vielfalt“ im Rahmen der Bildungswissenschaften soll daher entsprechend zum Blended-Learningseminar weiterentwickelt und mit dem ZfL-Projekt „Ehrenamtliche Tätigkeit von Lehramtsstudierenden in Schulen (ELiS)“ verbunden werden. Im Projekt ELiS bieten Studierende Begleitmaßnahmen (AG-Angebote, Assistenz im Unterricht, Einzelförderung) für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an verschiedenen Schulen in Kaiserslautern an. Ziel der Maßnahmen ist es, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zu unterstützen und Grundlagen für eine erfolgreiche Teilhabe an Schule und Unterricht zu schaffen. Dieses Projekt soll als Praxisphase in das Seminar integriert werden.

Ziel von EiKEL ist es, die Tätigkeit an der Schule theoriegeleitet zu reflektieren und auf diese Weise eine professionelle Lehrkompetenz durch die vertiefte Reflexion der Erfahrungen im Sinne eines Theorie-Praxis-Transfers zu schaffen. Basis für dieses Vorgehen wird ein Ansatz forschenden Lernens sein, der neben dem grundlegenden Verständnis von Konzepten zu Interkulturalität, interkultureller Kommunikation, Kultur und Fremdheit die Studierenden dabei unterstützt, auch Kompetenzen im Umgang mit heterogenen Gruppen zu entwickeln. 

Die Weiterentwicklung des Lehrkonzeptes wird in Kooperation mit dem ZfL durchgeführt, bei dem das Projekt ELiS angesiedelt ist. Das ZfL koordiniert die Kooperation mit den Schulen und übernimmt die Evaluation des Konzeptes.

Laufzeit:          01.09.2016-31.08.2017

Projektverantwortlich: Dr. Thomas Prescher

Finanzierung: Lehrstuhlprojekt in Kooperation mit Dr. Claudia Gómez Tutor, ZfL der TU Kaiserslautern.

 

 

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